202103 01 agile Transformation 2. Betriebssystem Kotter

Agilität nach John Kotter

Die Notwendigkeit von Veränderungen ist heute ein Dauerzustand. Es gilt, intelligente, innovative Entscheidungen schnell und unbürokratisch zu treffen und umzusetzen.

So wie das bei erfolgreichen Start-ups funktioniert. Die klassischen Strukturen in Unternehmen sind hierzu wenig geeignet. Deshalb fällt es ihnen schwer strategische Chancen oder auch Risiken schnell zu erkennen und wirksam darauf zu reagieren.

Wie kann das trotzdem gelingen?

Agilität alleine ist nicht alles. Denn ein Unternehmen braucht beides: Stabilität und Agilität. John Kotter, der bekannte Change-Guru, setzt hier auf ein 2. Betriebssystem. Er versteht darunter die Dualität des Bestehenden mit parallelen, agilen Projekten, die von Freiwilligen in autonomen Teams getragen werden. Hier sind durch das Top-Management lediglich die Leitplanken vorgegeben. Als besonders wichtig stellt er die Verbindung von beidem heraus, damit die Synergien zwischen beiden Systemen genutzt werden.

Eine solche gegenseitige Befruchtung findet bei der Abtrennung von Lean-Start-ups aus dem Mutterunternehmen nicht statt. Gerade im Austausch sieht Kotter jedoch eine große Chance. Durch das Hinein- und Hinaus-Rotieren der Beteiligten in das 2. Betriebssystem wird auch das 1. Betriebssystem agilisiert.

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